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Infrarotheizung: Stromverbrauch und Kosten ehrlich gerechnet

Kurzantwort

Eine Infrarotheizung verbraucht ihre Wattzahl mal die Zeit, die sie tatsächlich heizt: Watt ÷ 1.000 × Einschaltstunden = Kilowattstunden. Ein 800-Watt-Panel braucht bei voller Leistung 0,8 kWh pro Stunde, das sind bei 30 ct/kWh 24 Cent. Über eine Heizperiode kommen in unseren Beispielräumen 54 € für einen kurz genutzten Nebenraum, rund 74 bis 232 € fürs Homeoffice je nach Dämmung und 450 € für ein dauerhaft beheiztes Zimmer zusammen. Wie hoch deine Rechnung ausfällt, entscheiden die Dämmung deines Raums und wie lange du heizt.

Alle Beträge in diesem Ratgeber sind Modellwerte mit offengelegten Annahmen: 30 ct/kWh, 180 Heiztage und die Richtwerte des Erledy-Heizungsplaners. Sie sind keine Messung und keine Einsparprognose. Preise und Rechtsstand: 11.10.2026. Direkt zu den Kosten pro Tag, Monat und Winter ↓

Das Wichtigste in 7 Punkten

  • Eine Infrarotheizung macht aus 1 kWh Strom rund 1 kWh Wärme, wie jede elektrische Direktheizung.
  • Bei voller Leistung kostet ein Panel je nach Größe 12 bis 30 Cent pro Stunde (400 bis 1.000 Watt, 30 ct/kWh).
  • Das Panel läuft nicht die ganze Zeit: Der Thermostat schaltet es aus, sobald der Raum warm ist. Acht Stunden im Raum sind nicht acht Stunden Stromverbrauch.
  • In unseren Beispielräumen liegen die Stromkosten zwischen 54 € und 450 € pro Heizperiode, je nach Nutzung und Dämmung.
  • Für dieselbe Wärme braucht Infrarot gleich viel Strom wie ein Konvektor oder ein Speicherheizkörper. Der Unterschied liegt in Anschaffung, Wärmegefühl und Platz.
  • Ein Split-Klimagerät lohnt sich für einen einzelnen Raum in unserer 15-Jahres-Rechnung erst ab rund 1.000 bis 1.700 kWh Wärme pro Jahr.
  • Erst Raum, Nutzung und Strompreis klären. Dann die Wattzahl wählen.

Wie viel Strom verbraucht eine Infrarotheizung?

Bei voller Leistung verbraucht ein Infrarotpanel pro Stunde genau seine Wattzahl: 400 Watt sind 0,4 kWh, 1.000 Watt sind 1 kWh.

Dafür musst du nur zwei Begriffe auseinanderhalten. Watt ist die Leistung, also wie viel Strom das Panel in einem Moment zieht. Kilowattstunden sind die Energie, also das, was am Ende auf deiner Stromrechnung steht. Die Formel dazwischen ist kurz:

Verbrauch in kWh = Watt ÷ 1.000 × Stunden, in denen das Panel läuft

Kosten in € = kWh × dein Arbeitspreis

Ein 800-Watt-Infrarotpanel verbraucht bei voller Leistung 0,8 kWh pro Stunde, das sind bei 30 ct/kWh 24 Cent. Diese Tabelle ist exakt, weil sie keine Annahme über deinen Raum braucht:

Kosten pro Stunde bei voller Leistung, je nach Strompreis

Leistung 20 ct/kWh 30 ct/kWh 40 ct/kWh
400 Watt 8 Cent 12 Cent 16 Cent
600 Watt 12 Cent 18 Cent 24 Cent
800 Watt 16 Cent 24 Cent 32 Cent
1.000 Watt 20 Cent 30 Cent 40 Cent

Setz für deine Rechnung den Arbeitspreis aus deinem Stromvertrag ein.

Wichtig für jeden Vergleich: Ein Infrarotpanel braucht für dieselbe Wärmemenge gleich viel Strom wie ein Konvektor oder ein Speicherheizkörper. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale hält ausdrücklich fest, dass Infrarotgeräte nicht nennenswert weniger Strom verbrauchen als andere Stromheizgeräte.

Was kostet eine Infrarotheizung pro Tag, Monat und Winter?

Das hängt davon ab, wie du den Raum nutzt und wie gut er gedämmt ist. In unseren Beispielen sind es zwischen 54 € und 450 € pro Heizperiode.

Die Beispiele im Überblick

Beispiel pro Tag pro Monat pro Heiz­periode
Neben­raum (600 Watt) 0,30 € 9 € 54 €
Home­office, gut gedämmt (800 Watt) 0,58 € rund 12 € rund 74 €
Home­office, normal gedämmt (1.000 Watt) 1,80 € rund 38 € rund 232 €
Dauer­haft beheizt (600 + 800 Watt) 2,50 € 75 € 450 €
  • Nebenraum, kurz und gezielt: rund 2 Stunden Nutzung am Tag, davon 1 Stunde 40 Minuten eingeschaltet. 30 Nutzungstage im Monat, 180 in der Heizperiode.
  • Homeoffice an Arbeitstagen: 12 m², 8 Stunden Nutzung je Arbeitstag. Gut gedämmt läuft das Panel davon 2 Stunden 24 Minuten (30 %), normal gedämmt 6 Stunden (75 %). 21 Arbeitstage im Monat, 129 in der Heizperiode.
  • Zimmer, dauerhaft beheizt: 15 m², normal gedämmt, 1.500 kWh Wärmebedarf pro Jahr, verteilt auf 180 Heiztage.

Gerechnet mit 30 ct/kWh. „Pro Tag“ heißt je nach Beispiel Nutzungstag, Arbeitstag oder Heiztag.

Deinen Raum im Heizungsplaner berechnen →

Beispiel 1: Kurz und gezielt

Der Hobbyraum am Abend, das Gästezimmer am Wochenende. Du nutzt den Raum rund zwei Stunden. Weil er vorher kühl war, läuft das Panel fast durch: Wir rechnen mit 1 Stunde 40 Minuten Einschaltzeit je Nutzungstag.

600 Watt ÷ 1.000 × (1 + 40 ÷ 60) Stunden = 1,0 kWh. Mal 0,30 € sind das 30 Cent pro Tag. Nutzt du den Raum an allen 180 Heiztagen, kommst du auf 54 €. Im Wochenendhaus mit 60 Nutzungstagen sind es 18 €.

Mit denselben Annahmen kostet ein Panel mit 400, 800 oder 1.000 Watt 20, 40 oder 50 Cent pro Tag. Nutzt du den Raum länger, rechnest du mit den Kosten pro Stunde aus der Tabelle oben: Drei Stunden volle Leistung kosten mit 600 Watt 54 Cent.

Beispiel 2: Homeoffice

Ein Arbeitszimmer mit 12 m², das du an fünf Tagen pro Woche acht Stunden nutzt. Wie lange das Panel in dieser Zeit läuft, hängt vor allem von der Dämmung ab. Deshalb rechnen wir zwei Fälle.

Gut gedämmt, LUMERA 800: Das Panel läuft im Schnitt 30 % der Nutzungszeit, also 2 Stunden 24 Minuten. 800 Watt ÷ 1.000 × 8 Stunden × 0,30 = 1,92 kWh. Mal 0,30 € sind das 58 Cent pro Arbeitstag, rund 12 € im Monat und rund 74 € über 129 Arbeitstage.

Normal gedämmt, LUMERA 1000: Das Panel läuft im Schnitt 75 % der Nutzungszeit, also 6 Stunden. 1.000 Watt ÷ 1.000 × 8 Stunden × 0,75 = 6,0 kWh. Mal 0,30 € sind das 1,80 € pro Arbeitstag, rund 38 € im Monat und rund 232 € über 129 Arbeitstage.

Beide Anteile sind Annahmen, keine Messwerte. Wie wir darauf kommen, steht im nächsten Abschnitt.

Beispiel 3: Dauerhaft beheizter Raum

Ein normal gedämmtes Zimmer mit 15 m², das die ganze Heizperiode warm bleiben soll. Hier rechnen wir nicht über die Laufzeit, sondern über den Wärmebedarf: 100 kWh pro Quadratmeter und Jahr, derselbe Rechenwert wie in unserem Ratgeber zum Nachtspeicher-Ersatz.

15 m² × 100 kWh = 1.500 kWh pro Jahr. Mal 0,30 € sind das 450 €. Verteilt auf 180 Heiztage: 8,3 kWh und 2,50 € pro Tag.

Zur Kontrolle: Die beiden Panele mit zusammen 1.400 Watt sind dafür im Schnitt rund ein Viertel der Zeit eingeschaltet, gerechnet über alle 24 Stunden der 180 Heiztage. Bei guter Dämmung (33 kWh pro m²) wären es rund 149 € im Jahr, bei schwacher (200 kWh pro m²) rund 900 €.

An diesem Beispiel siehst du die Grenze: Kurz genutzte Räume kosten wenig. Ein Raum, der immer warm sein soll, kostet mit Strom spürbar Geld. Weiter unten rechnen wir, ab wann sich dafür ein anderes System eher lohnt.

Warum läuft das Panel nicht die ganze Zeit?

Weil der Thermostat es ausschaltet, sobald der Raum die eingestellte Temperatur erreicht hat. Die Zeit, in der du den Raum nutzt, ist deshalb nicht die Zeit, in der das Panel Strom zieht.

Manche Rechner im Netz übersehen das. Sie multiplizieren die Wattzahl mit acht Stunden am Tag und kommen auf Beträge, die nur stimmen, wenn das Panel ohne Unterbrechung durchheizt.

Wie lange das Panel läuft, hängt vor allem davon ab, wie gut der Raum die Wärme hält:

  • Am Anfang läuft es durch. Kommst du in einen kühlen Raum, heizt das Panel ohne Pause, bis Wände und Möbel warm sind. Die Strahlung spürst du schon nach wenigen Minuten, der Raum selbst braucht länger.
  • Danach gleicht es aus, was verloren geht. In einem gut gedämmten Raum ist das wenig, das Panel macht längere Pausen. In einem normal gedämmten Raum läuft es den größeren Teil der Zeit.
  • Je kürzer du heizt, desto höher der Anteil. Bei zwei Stunden am Abend läuft das Panel fast durch. Über einen ganzen Arbeitstag verteilt es sich.

Deshalb rechnen wir im Nebenraum mit 1 Stunde 40 Minuten von zwei Stunden und im Homeoffice mit 30 % bei guter und 75 % bei normaler Dämmung.

Homeoffice mit 12 m²: Einschaltzeit und Kosten nach Dämmung

Homeoffice gut gedämmt normal gedämmt
Panel LUMERA 800 LUMERA 1000
Ein­geschaltet je Arbeits­tag 2 Stunden 24 Minuten (30 %) 6 Stunden (75 %)
Verbrauch je Arbeits­tag 1,9 kWh 6,0 kWh
Kosten je Arbeits­tag 0,58 € 1,80 €
Kosten je Heiz­periode rund 74 € rund 232 €

8 Stunden Nutzung je Arbeitstag, 129 Arbeitstage, 30 ct/kWh.

Woher kommen die Anteile? Aus dem Wärmebedarf des Raums. Durchgehend beheizt bräuchte der gut gedämmte Raum in der Heizperiode 12 m² × 33 kWh = 396 kWh, der normal gedämmte 12 m² × 100 kWh = 1.200 kWh. Im Homeoffice bist du nur rund ein Viertel dieser Zeit im Raum. Trotzdem sparst du nicht drei Viertel: Der Raum kühlt zwischendurch ab, und Wände und Möbel müssen jedes Mal wieder warm werden. Wir rechnen deshalb mit rund zwei Dritteln des Dauerbedarfs. Mehr als der Dauerbedarf kann es nicht werden, weil der Thermostat das Panel abschaltet, sobald der Raum warm ist.

Zum Vergleich: Viele Ratgeber rechnen pauschal mit vier bis sechs Stunden voller Leistung pro Tag, zum Beispiel Bosch mit fünf und energie-experten.org mit sechs Stunden. Unser normal gedämmtes Homeoffice liegt mit sechs Stunden am oberen Ende. Was dein Raum wirklich braucht, zeigt dir eine Messung. Wie sie geht, steht weiter unten.

Wovon hängen deine Kosten ab?

Von sieben Dingen. Die ersten fünf entscheiden, wie viele Kilowattstunden zusammenkommen, die letzten zwei nur, was eine Kilowattstunde kostet.

Wärmebedarf. In unserem dritten Beispiel liegt zwischen guter und schwacher Dämmung der Faktor sechs.

Nutzungszeit. Hier spielt Infrarot seine Stärke aus. Die Strahlungswärme spürst du nach wenigen Minuten. Bis der ganze Raum warm ist, dauert es länger, je nachdem wie kalt Wände und Möbel sind.

Solltemperatur. Jedes Grad weniger senkt den Wärmebedarf. Wie viel das ausmacht, hängt von deinem Raum ab.

Regelung. Ohne Thermostat würde ein Panel einfach durchlaufen. LUMERA darf laut Hersteller nur mit Raumthermostat betrieben werden, und der Funkthermostat liegt jedem Panel bei.

Position. Infrarot wärmt, was es „sieht“. Steht ein Regal davor, kommt weniger bei dir an, und du drehst den Thermostat höher. Häng nichts über das Panel, es wird heiß.

Stromtarif. Rechne mit dem normalen Haushaltsstrompreis. Einen günstigeren Heizstromtarif gibt es für Infrarotheizungen in Deutschland laut Verbraucherzentrale oft nicht.

Solarstrom. Eigener Solarstrom senkt deinen Netzbezug, wenn er anfällt, während du heizt. In der Übergangszeit hilft er mehr als im tiefen Winter: Der klimaaktiv-Ratgeber rechnet für ein Passivhaus mit 5-kWp-Anlage mit rund 7 % des Heizstroms in der Heizperiode (Seite 15).

Wie viel Watt braucht dein Raum?

Als Richtwert rechnet der Erledy-Heizungsplaner für Infrarot mit 55 Watt pro Quadratmeter bei guter, 75 bei normaler und 105 bei schwacher Dämmung, plus 10 % Reserve. Daraus ergibt sich, wie viel Fläche ein Panel abdeckt:

Raumgröße je LUMERA-Modell nach Dämmung

Modell gut normal schwach
LUMERA 400 bis rund 6,5 m² bis rund 5 m² bis rund 3,5 m²
LUMERA 600 bis rund 10 m² bis rund 7,5 m² bis rund 5 m²
LUMERA 800 bis rund 13 m² bis rund 9,5 m² bis rund 7 m²
LUMERA 1000 bis rund 16,5 m² bis rund 12 m² bis rund 8,5 m²

Richtwerte für 2,5 m Raumhöhe, gerechnet als Watt ÷ (Watt pro m² × 1,1) und auf halbe Quadratmeter gerundet. Höhere Räume brauchen entsprechend mehr, im Bad rechnet der Planer 20 % dazu. Die Tabelle ist eine überschlägige Auslegung und ersetzt keine Heizlastberechnung.

Drei Dinge solltest du dabei wissen:

  • Größer verbraucht nicht automatisch mehr. Ein stärkeres Panel erreicht die Temperatur schneller und schaltet früher ab. Der Wärmebedarf des Raums bleibt derselbe. Ein zu schwaches Panel läuft länger und lässt den Raum an kalten Tagen kühl.
  • Die Form des Raums zählt. Infrarot braucht freie Sicht auf den Platz, an dem du sitzt. In tiefen oder verwinkelten Räumen verteilen zwei kleinere Panele die Wärme gleichmäßiger als ein großes.
  • Wand oder Decke. Beides geht. Für Räume, in denen du lange sitzt, empfiehlt klimaaktiv die Wand, weil Wärme von oben am Kopf als unangenehm empfunden werden kann (Seite 11).

Der Heizungsplaner rechnet das für deine Räume durch, mit Raumhöhe, Nutzung und deinem Strompreis.

Infrarotheizung in drei Schritten planen →

Was kostet eine Infrarotheizung über 15 Jahre?

Bei wenig Wärmebedarf entscheidet die Anschaffung, bei viel Wärmebedarf der Strom. Deshalb gehört beides in eine Rechnung:

Gesamtkosten = Anschaffung + 15 Jahre × (Stromkosten + Wartung)

Für LUMERA gelten diese Produktpreise:

LUMERA-Preise

Modell Nur Produkt Mit Montage (nur Österreich)
LUMERA 400 439 € 559 €
LUMERA 600 479 € 599 €
LUMERA 800 590 € 710 €
LUMERA 1000 699 € 819 €

Erledy-Shop, Stand 11.10.2026, inklusive Funkthermostat und Mehrwertsteuer, zuzüglich Versand.

Und so sieht die Gesamtrechnung für unsere drei Beispielräume aus:

Beispiel 1, Nebenraum: 180 kWh Wärme pro Jahr

System und Anschaffung 15 Jahre gesamt
LUMERA 600 (479 €) 1.289 €
AeroFlow MINI 650 (444 €) 1.254 €
Split-Klimagerät (3.000 €) 5.370 €

Beispiel 2, Homeoffice gut gedämmt: 248 kWh Wärme pro Jahr

System und Anschaffung 15 Jahre gesamt
LUMERA 800 (590 €) 1.705 €
AeroFlow COMPACT 1.300 (589 €) 1.704 €
Split-Klimagerät (3.000 €) 5.472 €

Im normal gedämmten Homeoffice mit 774 kWh pro Jahr sind es 4.182 € mit LUMERA 1000 (699 €), 4.072 € mit AeroFlow COMPACT 1.300 und 6.261 € mit dem Split-Klimagerät.

Beispiel 3, dauerhaft beheiztes Zimmer: 1.500 kWh Wärme pro Jahr

System und Anschaffung 15 Jahre gesamt
LUMERA 600 + 800 (1.069 €) 7.819 €
AeroFlow MIDI 1.950 (639 €) 7.389 €
Split-Klimagerät (3.000 €) 7.350 €

15 Jahre, 30 ct/kWh, ohne Preissteigerung, Reparaturen, Versand und Montage. LUMERA und AeroFlow: 1 kWh Strom je 1 kWh Wärme, keine Wartungskosten, Preise laut Erledy-Shop, Stand 11.10.2026. Split-Klimagerät: 3.000 € je Raum laut thermondo, Jahresarbeitszahl 3 und 140 € Wartung pro Jahr als Rechenannahmen. Ein Angebot für deine Wohnung kann davon abweichen.

Was die Rechnung zeigt:

  • LUMERA und AeroFlow haben dieselben Stromkosten. Sie unterscheiden sich nur in der Anschaffung.
  • Was du für die Anschaffung bekommst: Ein LUMERA hängt an Wand oder Decke und braucht keine Stellfläche, es wärmt dich direkt, der Thermostat ist dabei, und der Hersteller gibt 15 Jahre Garantie auf das Grundgerät.
  • Im dauerhaft beheizten Raum ist AeroFlow um 430 € günstiger als LUMERA. Nicht weil er Strom spart, sondern weil ein Gerät reicht statt zwei.
  • Das Split-Klimagerät gewinnt erst bei viel Wärmebedarf. In den ersten beiden Räumen holt es seine Anschaffung in 15 Jahren nicht herein. Im dritten liegt es knapp vorne.

Für einen einzelnen Raum lohnt sich ein Split-Klimagerät gegenüber einer Infrarotheizung in dieser Rechnung erst ab rund 1.000 bis 1.700 kWh Wärmebedarf pro Jahr. Die Spanne ergibt sich aus den Annahmen: 3.000 € Anschaffung, Jahresarbeitszahl 2,5 bis 3 und 80 bis 140 € Wartung pro Jahr. Mit einem konkreten Angebot kannst du es für deinen Raum genau rechnen.

Nicht in der Rechnung steckt, was sich schwer in Euro fassen lässt. Ein Klimagerät braucht ein Außengerät, ist hörbar und in Wohnungen oft nur mit Zustimmung von Vermieter oder Eigentümergemeinschaft erlaubt. Dafür kann es im Sommer kühlen.

LUMERA-Modelle ansehen →

Wann passt Infrarot, und wann lohnt sich ein anderes System in der Gesamtrechnung eher?

Infrarot passt, wenn du einen Raum zeitweise nutzt und wenig Wärme brauchst. Je länger und je mehr du heizt, desto eher lohnt sich ein anderes System.

Infrarot passt gut:

  • In der Wohnung: das Homeoffice, das Bad am Morgen, das Gästezimmer.
  • Im Haus: Hobbyraum, Werkstatt, ausgebauter Keller, das Zimmer über der Garage.
  • In der Ferienimmobilie: Räume, die nur an Wochenenden warm sein sollen. Kommst du in ein ausgekühltes Haus, spürst du die Strahlung nach wenigen Minuten, die Raumluft braucht aber länger. Zur Einordnung: Läuft ein Panel mit 1.000 Watt ein ganzes Wochenende durch, von Freitag 18 Uhr bis Sonntag 18 Uhr, sind das 48 kWh und 14,40 €. Mehr kann es nicht verbrauchen.

Ein anderes System lohnt sich in der Gesamtrechnung eher:

  • Der Raum soll den ganzen Tag warm sein. Dann passt ein Speicherheizkörper wie AeroFlow meist besser. Sein Schamottekern wärmt weiter, wenn der Thermostat abschaltet, und gibt die Wärme über lange Zeit gleichmäßig ab. Der Thermostat mit Zeitprogramm heizt nur dann, wenn du es eingestellt hast, und für größere Räume brauchst du weniger Geräte. Strom spart der Speicherkern nicht: Auch AeroFlow macht aus 1 kWh Strom 1 kWh Wärme. Den Vergleich je Raum findest du in LUMERA Infrarot oder AeroFlow.
  • Der Raum braucht viel Wärme. Ab rund 1.000 bis 1.700 kWh pro Jahr solltest du ein Split-Klimagerät mit einem konkreten Angebot durchrechnen.
  • Es geht um das ganze Haus. Bei 12.000 kWh Wärmebedarf pro Jahr liegt in unserem Ratgeber zum Nachtspeicher-Ersatz die elektrische Direktheizung über 15 Jahre bei rund 59.000 €, die Luft-Luft-Wärmepumpe bei rund 34.600 €. Bei so viel Wärmebedarf lohnt sich die Wärmepumpe in der Gesamtrechnung eher.

Was baut LUMERA anders?

LUMERA hat laut Hersteller Thermotec einen zweistufig gedämmten Aufbau mit Reflektor, der die Wärme stärker zur Raumseite lenken soll. Thermotec nennt das Duo Chamber.

Hinter der Frontplatte liegen die Heizmatte, eine Luftschicht, eine Reflexionsplatte, gebundene Mineralwolle und die Rückwand. Die Idee: mehr Wärme nach vorne zu dir, weniger an die Wand hinter dem Panel.

Was die kühlere Rückwand bringt

Laut Thermotec bleibt die Rückwand eines LUMERA um bis zu 20 % kühler als bei herkömmlichen Infrarotpaneelen. Die Wärme soll damit dorthin gehen, wo du sie spürst: nach vorne in den Raum. Das zählt vor allem, wenn das Panel an einer Außenwand hängt.

In unseren Rechenbeispielen bleiben wir trotzdem auf der vorsichtigen Seite und rechnen für LUMERA wie für jede Elektroheizung: 1 kWh Strom ergibt 1 kWh Wärme.

Was du bei LUMERA bekommst

  • Thermostat inklusive. Mit dem Funkthermostat stellst du die Temperatur von Hand ein oder nach einem Tages- und Wochenplan. Für die Steuerung per App braucht es laut Hersteller das Zusatzmodul TYDOM 1.0, das nicht im Lieferumfang ist.
  • 15 Jahre Garantie. Thermotec gibt 15 Jahre Funktionsgarantie auf Wärmeerzeugung und Bedienbarkeit des Grundgeräts und 2 Jahre auf Regelung und Zubehör. Es gelten die Garantiebedingungen des Herstellers.
  • Herkunft. Laut Hersteller in Deutschland entwickelt und gefertigt.
  • Schutzart IP32. Im Bad darf das Panel nur außerhalb der Schutzbereiche hängen. Die Position legt eine Elektrofachkraft fest.
  • Montage. Wand oder Decke, mit 30 cm Abstand zur Seite und 60 cm Abstand nach unten bei Deckenmontage. Die mitgelieferten Dübel passen für Massivwände, für Trockenbau oder Holz brauchst du eine passende Befestigung. Das größte Panel wiegt 26 kg.
  • Heiße Oberfläche. Das Panel wird über 100 °C heiß. Nicht berühren, nichts darüberhängen, und bei kleinen Kindern außer Reichweite montieren.
  • Rückgabe. Unmontierte Ware kannst du bei Erledy 90 Tage lang zurückgeben.

Was sagen Verbraucherschützer zur Infrarotheizung?

Sie unterscheiden nach dem Einsatz. Für Räume, die nur zeitweise beheizt werden, nennt klimaaktiv Infrarot sinnvoll. Für ein ganzes, dauerhaft beheiztes Haus raten Verbraucherschützer meist zu einer Wärmepumpe, weil sie im Betrieb weniger Strom braucht.

  • klimaaktiv (Österreich) nennt Infrarot in seinem Ratgeber Infrarotheizung als sinnvoll, wo Räume nur punktuell oder zeitlich begrenzt beheizt werden, etwa im Hobbyraum oder als Zusatzheizung im Bad (Seiten 6 und 13). Als Hauptheizung empfiehlt klimaaktiv in den meisten Fällen andere Systeme und beziffert die Betriebskosten dort auf mindestens das Vierfache einer effizienten Wärmepumpe (Seiten 5 und 6).
  • Die Verbraucherzentrale (Deutschland) empfiehlt in ihrer Energieberatung, Stromheizgeräte punktuell und zielgerichtet einzusetzen: in den Räumen, in denen du dich aufhältst. Sie hält fest, dass alle elektrischen Direktheizungen für dieselbe Wärme ähnlich viel Strom brauchen und eine Wärmepumpe mit etwa einem Viertel auskommt.
  • Stiftung Warentest schreibt, das Wohnzimmer elektrisch zu heizen könne über den Winter zwischen 50 und fast 500 € kosten. Unsere Beispiele liegen mit 54 bis 450 € in derselben Größenordnung.

Für dich heißt das: Es kommt auf den Raum an. Im einzelnen, zeitweise genutzten Raum fallen wenige Kilowattstunden an, und die niedrige Anschaffung wiegt schwerer als der Preis je Kilowattstunde. Genau dafür ist LUMERA gemacht. Soll ein Raum immer warm sein, oder geht es um ein ganzes Haus, hilft dir die Gesamtrechnung weiter oben bei der Entscheidung.

Österreich und Deutschland: Was solltest du getrennt prüfen?

Strompreis, Baurecht und Montage. Alles andere in diesem Ratgeber gilt in beiden Ländern gleich.

Österreich

  • Strompreis: Laut E-Control zahlen Bestandskundinnen und Bestandskunden derzeit rund 25 bis 35 ct/kWh. Unsere 30 ct liegen in der Mitte.
  • Baurecht: Baurecht ist Landessache. Planst du Infrarot als Hauptheizung im Neubau oder bei einem großen Umbau, frag vorher bei deiner Baubehörde nach.
  • Montage: Du kannst die Montage durch einen Erledy-Partnerbetrieb um 120 € je Panel dazubuchen oder nur das Produkt bestellen.
  • Lieferung: in drei bis fünf Werktagen.

Deutschland

  • Strompreis: Laut BDEW-Strompreisanalyse lag der Durchschnitt für neue Verträge im August 2026 bei rund 37 ct/kWh. Darin ist der Grundpreis anteilig eingerechnet, dein Arbeitspreis liegt meist darunter. Rechne mit dem Arbeitspreis aus deinem Vertrag. Bei 37 statt 30 ct/kWh fallen alle Strombeträge in diesem Ratgeber um rund 23 % höher aus, die Anschaffung bleibt gleich.
  • Baurecht: Seit 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz. Nach § 46 darf eine Stromdirektheizung in ein bestehendes Gebäude mit Wohnungen nur eingebaut werden, wenn es deutlich besser gedämmt ist als vorgeschrieben: Der Wärmeschutz muss mindestens 30 % besser sein als die gesetzliche Anforderung. Das gilt nicht für Häuser mit höchstens zwei Wohnungen, von denen du eine selbst bewohnst, und nicht für den Austausch eines bestehenden Einzelraum-Geräts. Vermietest du oder geht es um ein größeres Haus, klär das vorher mit einer Energieberatung.
  • Lieferung: Erledy liefert nach Deutschland. Die Montage bieten wir dort derzeit nicht an. Du bekommst ein ausgewähltes Sortiment, eine Beratung, die dir auch sagt, wenn ein anderes System besser passt, und einen Ansprechpartner, bis das Panel läuft und darüber hinaus.

In die Schweiz liefern wir nicht.

Wie misst du deinen echten Verbrauch?

Mit einem Energiekosten-Messgerät für die Steckdose. Es ersetzt jede Modellrechnung, auch unsere.

  1. Steck das Messgerät zwischen Steckdose und Panel. Achte darauf, dass es für 16 Ampere ausgelegt ist. Ein Panel mit 1.000 Watt zieht rund 4,3 Ampere.
  2. Lass es mindestens eine Woche mitlaufen und nutze den Raum wie immer.
  3. Lies die Kilowattstunden ab und teile sie durch die Zahl der Tage.
  4. Multipliziere mit deinem Arbeitspreis.

Eine kalte Winterwoche ist nicht die ganze Heizperiode. Miss am besten zwei Wochen mit unterschiedlichem Wetter, bevor du hochrechnest.

Ist dein Panel fest angeschlossen und hat keinen Stecker, lass die Messung von einer Elektrofachkraft machen.

Häufige Fragen zum Stromverbrauch von Infrarotheizungen

Verbraucht eine Infrarotheizung weniger Strom als ein Heizlüfter?

Für dieselbe Wärmemenge brauchen beide gleich viel Strom: Aus 1 kWh Strom wird rund 1 kWh Wärme. Der Unterschied liegt in der Art der Wärme. Ein Infrarotpanel wärmt dich direkt, lautlos und ohne Gebläse, und viele empfinden Strahlungswärme schon bei etwas niedrigerer Lufttemperatur als angenehm. In unseren Rechenbeispielen setzen wir dafür vorsichtshalber keine Ersparnis an.

Was kostet eine Infrarotheizung mit 1.000 Watt pro Stunde?

Bei voller Leistung 1 kWh, das sind bei 30 ct/kWh 30 Cent. Mit Thermostat läuft sie nach dem Aufwärmen nur einen Teil der Zeit.

Reicht eine Infrarotheizung als einzige Heizung?

Für einen zeitweise genutzten Raum ja, wenn die Leistung zur Raumgröße passt. Auch in sehr gut gedämmten Häusern kann sie die einzige Heizung sein. Soll ein ganzes Haus dauerhaft warm sein, entscheidet die Gesamtrechnung aus Anschaffung, Strom und Wartung. Wir rechnen sie gern mit dir durch: hallo@erledy.com.

Kann ich mit meinem Balkonkraftwerk heizen?

Ja, beides hängt am selben Hausnetz: Erzeugt dein Balkonkraftwerk gerade Strom, während das Panel läuft, heizt du mit eigenem Strom. Im Winter ist der Ertrag kleiner als im Sommer, deshalb rechnen wir ihn bei den Heizkosten nicht ein. Übers ganze Jahr senkt ein Balkonkraftwerk deine Stromrechnung.

Brauche ich einen Thermostat?

Ja. LUMERA läuft laut Hersteller nur mit Raumthermostat, und er liegt jedem Panel bei. Seit 1. Juli 2025 stellt die Verordnung (EU) 2024/1103 Anforderungen an die Regelung elektrischer Heizgeräte. LUMERA erfüllt sie laut Herstellererklärung zusammen mit dem Thermostat.

Kann ich ein Infrarotpanel im Bad montieren?

Nur außerhalb der Schutzbereiche um Dusche und Wanne. LUMERA hat die Schutzart IP32. Lass die Position von einer Elektrofachkraft festlegen, in Österreich übernimmt das auf Wunsch der Partnerbetrieb.

Braucht eine Infrarotheizung Wartung?

Eine regelmäßige Fachwartung ist nicht vorgesehen. Laut Herstelleranleitung reicht es, das abgekühlte Panel gelegentlich mit einem weichen, feuchten Tuch abzuwischen.

Fragen zu Montage und Bedienung beantwortet die LUMERA-FAQ.

Fazit

Der Stromverbrauch einer Infrarotheizung ist kein Geheimnis: Watt mal Laufzeit mal Strompreis. Für einen Raum, den du zeitweise nutzt, kommen dabei überschaubare Beträge heraus, und die niedrige Anschaffung macht Infrarot in der Gesamtrechnung zur günstigen Lösung. Für einen Raum, der immer warm sein soll, oder für ein ganzes Haus zeigt dieselbe Rechnung, dass sich ein anderes System eher lohnt.

Rechne es für deine Räume in aller Ruhe durch.

Infrarotheizung in drei Schritten planen →

Du hast eine Frage zu deinem Raum? Schreib uns an hallo@erledy.com.

Begriffe kurz erklärt

  • Watt (W): Leistung. Wie viel Strom ein Gerät in einem Moment aufnimmt.
  • Kilowattstunde (kWh): Energie. 1.000 Watt, eine Stunde lang. Danach wird Strom abgerechnet.
  • Einschaltanteil: Der Teil der Nutzungszeit, in dem das Panel tatsächlich heizt. Er ergibt sich aus Raum, Wetter und Thermostat.
  • Heizlast: Die Leistung in Watt, die ein Raum am kältesten Tag braucht. Danach wird die Größe des Panels gewählt.
  • Heizwärmebedarf (HWB): Die Wärmemenge in kWh, die ein Raum oder Gebäude pro Quadratmeter und Jahr braucht. Steht im Energieausweis.
  • Elektrische Direktheizung: Heizung, die Strom unmittelbar in Wärme umwandelt. Dazu gehören Infrarotpaneele, Konvektoren und Speicherheizkörper.
  • Strahlungsanteil: Der Teil der Wärme, den ein Heizgerät als Strahlung abgibt. Bei Infrarotpaneelen laut klimaaktiv 40 bis 60 %, der Rest geht an die Raumluft.
  • Jahresarbeitszahl (JAZ): Verhältnis von abgegebener Wärme zu eingesetztem Strom bei einer Wärmepumpe. JAZ 3 heißt: 3 kWh Wärme aus 1 kWh Strom.

So rechnen wir bei Erledy

Für die Beispiele in diesem Ratgeber verwenden wir drei Formeln:

Verbrauch [kWh] = Leistung [W] ÷ 1.000 × Nutzungsstunden × Einschaltanteil

Stromkosten [€] = Verbrauch [kWh] × Arbeitspreis [€/kWh]

Gesamtkosten [€] = Anschaffung + Jahre × (Stromkosten + Wartung)

Referenzwerte: 0,30 €/kWh, 180 Heiztage, 15 Jahre Betrachtungszeitraum. Im Nebenraum 1 Stunde 40 Minuten Einschaltzeit bei rund zwei Stunden Nutzung. Im Homeoffice 129 Arbeitstage mit acht Stunden Nutzung, Einschaltanteil 30 % bei guter und 75 % bei normaler Dämmung. Wärmebedarf 33, 100 und 200 kWh pro Quadratmeter und Jahr für gute, normale und schwache Dämmung, wie im Heizungsplaner. Für die Wärmepumpe Jahresarbeitszahl 3 und 140 € Wartung pro Jahr, wie im Ratgeber zum Nachtspeicher-Ersatz.

Zum Nachrechnen, am Beispiel des gut gedämmten Homeoffice: LUMERA 800 kostet 590 €. Dazu kommen 15 Jahre × 74,30 € Strom, zusammen 1.704,56 €, gerundet 1.705 €. Das Split-Klimagerät im dauerhaft beheizten Zimmer: 3.000 € + 15 × (1.500 kWh ÷ 3 × 0,30 € + 140 €) = 7.350 €. Wir rechnen mit ungerundeten Verbräuchen und runden erst das Ergebnis.

Was wir bewusst nicht in die Modellrechnung legen:

  • eine Stromersparnis durch die Bauweise eines Panels,
  • eine niedrigere Raumtemperatur durch Strahlungswärme,
  • steigende oder fallende Strompreise,
  • Reparaturen, Ersatzgeräte und Restwerte,
  • den Stromverbrauch des Thermostats im Bereitschaftsbetrieb,
  • kostenlosen Solarstrom.

Eine Modellrechnung ist ein Planungswert, keine Garantie.

Über den Autor

Clemens Weixelbaumer — Gründer und Geschäftsführer von Erledy.

Dieser Ratgeber folgt der bei Erledy verwendeten Entscheidungslogik für Heizsysteme. Ziel ist nicht, eine bestimmte Heizung für jeden Raum zu empfehlen – auch nicht die, die wir selbst verkaufen – sondern nachvollziehbar zu zeigen, welche Lösung technisch und wirtschaftlich passt.

Methodik und Quellen

Dieser Ratgeber folgt dem Grundsatz: erst Physik und unabhängige Quellen, dann Produktinformation. Preise, Rechtsstand und Produktangaben: Stand 11.10.2026. Herstellerangaben sind als solche gekennzeichnet. Erledy-Seiten dienen nur als Quelle für eigene Produkte, Preise und Rechenwerte.

– Verbraucherzentrale Energieberatung — Elektrische Direktheizung, Stand 10.03.2026

– klimaaktiv — Ratgeber Infrarotheizung, 2020

– Verbraucherzentrale — Für Infrarotheizungen gibt es oft keinen günstigen Heizstrom, 23.07.2021

– Stiftung Warentest — Elektrisch heizen, 05.10.2022, zuletzt geändert 06.11.2024

– EUR-Lex — Verordnung (EU) 2024/1103, Ökodesign-Anforderungen an Einzelraumheizgeräte, gültig seit 1. Juli 2025

– Gesetze im Internet — § 46 Gebäudemodernisierungsgesetz, Einbau einer Stromdirektheizung

– Bundesregierung — Neues Gebäudemodernisierungsgesetz, 29.07.2026

– E-Control — Was kostet eine Kilowattstunde?

– BDEW — Strompreisanalyse August 2026, Seite 6

– Bosch Home Comfort — Infrarotheizung Stromverbrauch, Rechenannahme fünf Stunden pro Tag

– energie-experten.org — Stromverbrauch von Elektroheizungen, Rechenannahme sechs Stunden pro Tag, Stand 16.09.2024

– thermondo — Luftwärmepumpe Kosten, Stand 29.07.2026 (Marktangabe)

– Thermotec — LUMERA Bedienungsanweisung mit Garantiebedingungen und EU-Konformitätserklärung; Produktbeschreibung Duo Chamber; Beschreibung der Funksteuerung X3D

– Erledy — Heizungsplaner, Produkt- und Preisangaben LUMERA und AeroFlow

Änderungsprotokoll

  • 11.10.2026: Erste Fassung.
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